Stadt und Architekturfotografie

Workshop mit Pavel Kaplun & Miho Birimisa

Am Samstag den 21. Juli 2018 habe ich am Workshop Stadt und Architekturfotografie mit Pavel Kaplun und Miho Birimisa teilgenommen. Die Art und Weise wie die beiden fotografieren ist meiner sehr ähnlich. Wenn ich durch Wien oder eine andere Stadt schlendere um Architektur zu fotografieren schleppe ich auch so wenig Ausrüstung wie möglich mit mir herum und versuche damit gute Fotos zu machen. 

 

Der Workshop sollte mir eine neue Sichtweise auf die Stadt und Architekturfotografie geben, mir neue Inspiration bringen um für die nächsten Wettbewerbe bessere, interessantere, sich aus der Menge abhebende Bilder an den Start bringen zu können. Ob dieser Wunsch in Erfüllung ging könnt ihr in diesem Beitrag lesen.

Meine Ausrüstung

In der Vorabinformation für den Workshop wurde gesagt wir sollen nicht zu viel mitschleppen. An das habe ich mich gehalten und folgendes Equipment mitgenommen:

  • Canon EOS-M50
  • EF-EOS M Adapter
  • EF-M 15-45mm f/3.5 - 6.3 IS STM
  • EF-S 10-18mm f/4.5 - 5.6 IS STM
  • 2 Akku LP-E12
  • 2 Speicherkarten 64GB und als Reserve 16GB
  • Akku Ladegerät für den Fall der Fälle

Der Ablauf am Vormittag

Wir trafen uns um 10:00 Uhr vor dem Eingang des Staatsopernmuseums. Nach der Begrüßung erklärte uns Pavel kurz welche Einstellungen an der Kamera am besten zu verwenden sind. Wir waren 24 Teilnehmer und wurden in zwei Gruppen geteilt. Die eine Gruppe zog mit Pavel los, die andere mit Miho.

Ich begann mit Pavel. Das erste Thema das wir umsetzten war "Vordergrund macht Bild gesund". Pavel zeigte uns beim Albrechtsbrunnen wie man ein Fahrrad als Vordergrund in das Bild integrieren kann und wie man einen Brunnen, aus einer etwas anderen Perspektive, fotografieren kann. 


Danach gingen wir weiter bis zur Rolltreppe die hinauf zur Albertina führt. Dort zeigte er uns wie man aus einer einfachen Rolltreppe ein tolles abstraktes Bild machen kann.

Am Josefsplatz wurde uns gezeigt wie man einen Autoreifen als Vordergrund verwendet um eine besondere Perspektive zu bekommen. Im Durchgang vom Josefsplatz zur Reitschulgasse wurde uns gezeigt wie man diesen am besten in Szene setzt und worauf man dabei achten sollte.

Wir gingen weiter am Michaelaplatz, wo uns Pavel die geeigneten Kameraeinstellungen für das fotografieren von Wassertropfen an den beiden Brunnen erklärt und gezeigt hat. 

Und was wichtig ist wenn man diese Statuen, die an den Häuserfronten der Paläste sind, wirkungsvoll, dynamisch fotografieren möchte.

Zuletzt gingen wir in die Passage des Palais Ferstl, wo uns gezeigt wurde wie man außergewöhnliche Innenaufnahmen einer solchen Location  erstellen kann. Danach hatten wir eine Stunde Mittagspause.


Der Ablauf am Nachmittag

Nach der Mittagspause, die von 12 Uhr bis 13 Uhr dauerte, wechselten die Gruppen. Jetzt waren wir mit Miho unterwegs. Wir starteten mit dem fotografieren des Durchgangs in den Innenhof des Staatsopern Museums, wo wir innen das Gerüst und den Kran ausblendeten. 

Anschließend zeigte uns Miho wie man in engen Innenhöfen interessante Bilder machen kann und als Eyecatcher den Sonnenstern verwendet. Glasverkleidungen bei Aufzügen sind dabei sehr hilfreich.

Beim Eingang ins Theater Museum zeigte er uns wie man so ein riesiges Eingangstor am besten fotografiert und die sich davor bewegenden Menschen ausblendet. Anschließend kam Mihos Spezial Disziplin, Spiegelungen auf Motorhauben. Es war sehr interessant zu sehen wie man die Motorhaube eines Autos verwenden kann um unerwünschte Elemente auszublenden.


An einer Kreuzung in einer engen Gasse wurde uns gezeigt wie man Häuserschluchten nach oben am besten aufnimmt und worauf es dabei ankommt. Am Rückweg zum nächsten Treffpunkt, mit Pavel und seiner Gruppe, zeigte uns Miho noch wie man eine Spiegelung in einer Lacke fotografiert.


Zuletzt gingen wir gemeinsam ins Schloss Belvedere wo wir nochmals einen Innenraum fotografierten, ein großes Gußeisentor im Außenbereich und einen Brunnen mit Statuen. Danach begaben wir uns zum Kaskadenbrunnen um das Gruppenbild aufzunehmen. 

Fazit

Beide, Pavael und Miho, haben alles sehr verständlich erklärt und gezeigt. Sie fotografierten selbst die erklärte Aufgabe und zeigten sie jeden in der Gruppe. Sie kontrollierten die aufgenommenen Bilder der gestellten Aufgaben bei jedem Teilnehmer und korrigierten diese bei Bedarf. Auf Fragen der Teilnehmer wurde immer eingegangen. Mir persönlich hat der Workshop sehr gut gefallen und ich würde, natürlich in einer anderen Stadt, wieder Teilnehmen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Erich (Mittwoch, 25 Juli 2018 10:55)

    Klingt recht interessant und war den Bildern nach sehr erfolgreich. Gratulation!